In meinem Land läuft einiges schief….

NINA : Die Demokratische Republik Kongo ist ein Land mit enormen Entwicklungsmöglichkeiten, aber bis zum heutigen Zeitpunkt bleibt aus Mangel an Arbeitsplätzen eine große Zahl der Bevölkerung arbeitslos.

Um sich durchzuschlagen und das Überleben zu sichern, werden überall verstreut bewaffnete Gruppen gegründet, dies führt zu Unsicherheit der Bevölkerung, schafft aber andererseits Arbeitsplätze.

Was die politische Situation im Land betrifft:

  • Die Machtträger respektieren die Verfassung nicht
  • Korruption auf allen Ebenen
  • Keine demokratische Kultur

 

KEVIN: Im Hinblick auf die aktuelle Gesundheitsversorgung gilt, dass diese nicht gut strukturiert ist, es kann vorkommen, dass zahlreiche Patienten gleichzeitig ein Gesundheitszentrum oder Krankenhaus aufsuchen und nicht ausreichend Medikamente für die Behandlungen vorhanden sind.

Es gibt bestimmte Medikamente, die bei der Anlieferung bereits das Verfallsdatum überschritten haben, leider jedoch immer noch an Patienten ausgegeben werden.

Während der Impfkampagnen akzeptieren einige Eltern nicht, dass ihre Kinder geimpft werden und lassen sich selber ebenfalls nicht impfen, unter dem Vorwand, dass das Impfprogramm zum Ziel hat, die kongolesische Bevölkerung zu reduzieren.

Im Bezug auf die Bezahlung des Personals beobachtet man oft Streiks. Es kann vorkommen, dass das Personal ein mehrere Monate arbeitet ohne Lohn zu beziehen und nur die Prämien erhält, die die Patienten für ihre Behandlung bezahlen. In der Folge verteuern sich die Kosten für die medizinische Versorgung.

 

CADEAU: Aus sportlicher Sicht erlebt das Land auf Grund einer schlecht funktionierenden Sportpolitik enorme Schwierigkeiten. In der Demokratischen Republik Kongo wird der Sport nicht so stark mediatisiert, wie das anderswo passiert, so werden Talente der Außenwelt gar nicht gezeigt, was dazu führt, dass es nicht sehr viele professionelle Sportler und Sportlerinnen gibt, die auf höchster Ebene vertreten sind. Und das, obwohl es in der RDC ein riesiges Potenzial an talentierten Jugendlichen gibt.

Dennoch hat das Land sportliche Erfolge erlebt. Als es noch Zaire hiess, gewann es zwei mal den Afrikacup und 1978 erreichte die Nationalmannschaft sogar die Weltmeisterschaft und spielte so als erstes schwarzafrikanisches Land in der Geschichte an einer Fussballweltmeisterschaft mit.

Insgesamt können wir sagen, dass die RDC im Sport statt Fortschritte Rückschritte macht, weil es keine wirksame Politik führt, die darauf zielt den Sport auf einem gewissen Niveau zu halten.

Zu den Problemen mit denen der Fußball im Kongo konfrontiert ist, zählen zB ausbleibenede Löhne der Spieler in einigen Clubs der Nationalliga, verspätete Zahlung der Löhne an die Nationalmannschaft, aber auch Mangel an geeigneten Sportanlagen wie moderne Stadien oder Fußballschulen.

 

LISA: Was ich in meinem Land beobachte und was mich dazu bringt zu sagen, dass es schlecht läuft, ist dass die Regierung in Bezug auf die Sicherheit ihre Rolle nicht erfüllt. Ausländische Streitkräfte begehen innerhalb der Landesgrenzen Grausamkeiten wie Vergewaltigungen, Massaker .. ..das führt zu Unsicherheit für die Bevölkerung und die Verbrechen bleiben oft ohne Strafverfolgung.

 

SYLVIE:In meinem Land laufen die Sachen schief in dem Sinne, dass die Korruption weit verbreitet ist. Für die meisten Leute bedeutet es, auf Ämtern für die Herausgabe eines Dokuments bezahlen zu müssen, selbst wenn die Bearbeitung im Prinzip nichts kosten würde.

Um einen Job zu finden, sehen sich die Männer oft gezwungen mit Geld zu bestechen und für Frauen kann es heissen, mit einem der Chefs schlafen zu müssen oder diesen materiell zu bestechen.

Im Bildungsbereich gibt es Lehrer, die mit ihren Schülerninnen schlafen, mit dem Versprechen ihnen am Ende des Schuljahres Noten zu geben, die den Übergang ins nächste Jahr erlauben. Und die Jungen werden um Geld gefragt. Es kann aber auch in der entgegengesetzten Richtung laufen, das heisst, Schüler und Schülerinnen, die im Verlauf des Schuljahres schlecht gearbeitet haben, versuchen ihre Lehrer zu bestechen.

In meinem Land läuft alles falsch, weil es reich an Bodenschätzen ist, die Bevölkerung jedoch arm bleibt, da es an Fabriken und Unternehmen für die Verarbeitung der Rohstoffe fehlt und die Preise für die Exporte von den Käufern der Rohstoffe bestimmte werden.

Tag für Tag vermehren sich die Steuern. Einige Unternehmen mussten die Türen schliessen, nachdem sie Steuern und Gebühren bezahlt hatten, die in vielen Fällen werder offiziell anerkannt noch gerechtfertigt sind.

KASAGARA: Die RDC ist ein riesiges Land mit versschiedenen Möglichkeiten für die Entwicklung und das Überleben der Menschen.

Dennoch läuft durch die über viele Jahre andauernde schlechte Regierungsführung auf jeder Ebene alles falsch. Die politische Klasse verfolgt ihre Gegner, (das heisst, jene die and die Macht kommen, löschen alle die nicht im Einklang mit ihrer Ideologie stehen aus. Das führt zur Behinderung ihrer Arbeit, Inhaftierungen, oder sogar zu Mord. Alle arbeiten nur für ihre persönlichen Interessen und nicht im Interesse der kongolesischen Bevölkerung.

Der patriotische Geist ist verschwunden, Egoismus und Nepotismus dominieren das Land. Der politische Führungsstil hat zum Ziel, an die Reichtümer des Landes zu kommen; auf Kosten der Armen und der unteren Klassen.

 

PANAFY : Ohne Korruption geht nichts. Im Bezug auf den Index für menschliche Entwicklung ist das Land weltweit unter den 5 Letztplazierten. Es gibt keine Infrastrukturen, die internationalen Standards entsprechen. Die Löhne der arbeitenden Bevölkerung werden spät ausgezahlt und liegen oft unter 100$. Die Behörden verfolgen nur ihre eigenen Interessen.

 

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25. Juni 2016

Das hat nun ein wenig länger gedauert als geplant. Ich bitte alle, die sich vielleicht schon Sorgen gemacht haben, vielmals um Entschuldigung.

Eigentlich hatte ich vor, in diesem Eintrag ein wenig allgemein über die DRC zu berichten. Da ich mich aber vor meiner Reise und überhaupt bis jetzt selber wenig eingelesen habe und über den Kongo etwa so viel weiss, wie wohl die meisten anderen DurchschnittseuropäerInnen auch, das heisst praktisch nichts, machte ich mich ganz zu erst auf die Suche nach Lektüre.

In Uvira gibt es weder Buchhandlungen noch Bibliotheken und auch am Kiosk gibt es nichts Lesbares (wenigstens nicht in meinem Quartier). Also beschränkte sich meine Suche aufs Internet und alles, was da aufzutreiben ist. Das sind zum Teil 400 Seiten lange Bücher, spannend zu lesen, aber auch Zeit aufwendig und nicht richtig hilfreich, wenn man seine Kenntnisse in ein para Wochen im Schnellverfahren aufpolieren möchte.

Also griff ich zu Plan B und beauftragte meine KollegInnen damit, in kurzen Texten unwissende EuropäerInnen über ihr Land ins Bild zu setzten. Das Projekt ist noch im Gang. Leider schreiben die meisten nicht sehr gern und dann braucht es immer ein wenig mehr Zeit, bis die Texte stehen. Überdies schreiben einige derart komplizierte Sätze, dass dann das Übersetzten noch mehr Zeit braucht, als die Textproduktion überhaupt.

Und nun noch einige Neuigkeiten : Mitte Mai bin ich endlich aus meiner Bürounterkunft aus- und in ein neues Logis umgezogen. Ich wohne immer noch im gleichen Quartier neuerdings nun aber in einem Hotel. Bis zum Büro sind es zu Fuss etwa 5 Minuten. Morgens kaufe ich unterwegs mein Frühstück, Tschapati (Fladenbrot) und Bananen oder Mandarinen und abends mache ich auf dem Heimweg noch die Einkäufe fürs Abendessen. Das besteht tagein, tagaus aus einer Avocado, Tomaten und Bananen oder Mandarinen. Meistens gibts noch Brot dazu.(Das ist natürlich übertrieben, aber nicht wirklich viel).

Ich weiss noch nicht was ich, einmal zurück in Europa, als erstes auf den Tisch bestellen werde. Ganz sicher aber werde ich eine Zeit lang keine Bananen, Orangen oder Avocados essen. Und auch keinen Reis.

Seit etwas mehr als einem Monat bin ich nun also in einem Hotel untergebracht, das heisst in einem Teil eines Hotels, das zu einer kleinen Wohnung umfunktioniert wurde. Einer der wichtigsten Aspekte, wenn es in dieser Gegend um Wohnungssuche geht, ist die Sicherheit und die, ist in einem Hotel 24 Studen garantiert. Auch sonst ist der Ort besser eingerichtet, als viele Häuser im Dorf. Ich bin am Stromnetz angeschlossen und wenn der Strom einmal ausfällt, wird der Generator eingeschaltet. Das passiert so etwa jeden Tag für einige Stunden. Verschiedene Glühbirnen in der Wohnung funktionieren zwar nur, wenn sie wollen und ich laufe darum immer noch viel mit der Taschenlampe herum.

Wasser habe ich auch. Zwar nicht aus der Leitung, aber die Frau, die auch bei mir sauber macht, schleppt jeden Tag etwa drei Eimer Wasser in den ersten Stock.

Der einzige kleine Schatten bei meinem Umzug war vielleicht, dass ich einem Beamten von der Fremdenpolizei 200$ bezahlen musste. Das Hotel hat mich an meinem Umzugstag versehentlich bei der DGM (Imigration) als Gast angemeldet. Daraufhin haben die Leute meinen Chef auf ihr Amt zitiert und ihm erklärt, dass es ein Gesetz gibt, nach dem AusländerInnen von denen vermutet wird, dass sie im Kongo arbeiten, 150$ pro Monat für das Benutzen der Infrastrukturen bezahlen sollten. (Ein durchschnittlicher Lohn liegt hier bei 100$). Man könne die Sache aber so regeln, dass ich einen finanziellen Beitrag leiste, um mein Dossier zu vergessen.

Ich würde mich ja auch nicht weigern, fürs Benutzen der Infrastrukturen etwas zu bezahlen in der Hoffnung, dass man diese verbessern würde. Glaube aber nicht, dass von Geldern, die dafür eingezogen werden über die letzten Jahrzehnte tatsächlich viel in Infrastrukturen investiert wurde.

Was gibts sonst noch zu erzählen?

Unterdessen liess sich mein Chef dazu bewegen, dass ich bei der Arbeit auf dem Terrain mithelfen kann. Also war ich letzte Woche mit dem Team unterwegs und wir haben in einem Dorf, etwa 15 km von Lusenda dem Flüchtlingscamp, Lebensmittel an Flüchtlingsfamilien verteilt, die ausserhalb des Camps bei Gastfamilien oder sonst irgendwie untergebracht sind.

Ich wurde glücklicherweise nicht entführt und habe, wie mein Chef bei meiner Rückkehr mit Erstaunen feststellte, die Woche auf dem Land auch sonst ziemlich gut überlebt.

Ich glaube nicht, dass sich die Leute hier vorsstellen können, dass es in Europa Leute gibt, die zelten gehen, oder irgendwo auf einer Alp ohne Strom und Wasseranschluss übernachten und das meistens aus reinem Vergnügen!

So, ich habe mich zwar lange nicht gemeldet und es gäbe noch vieles zu berichten, ich will aber den Bericht nicht unnötig in die Länge ziehen. Ich muss ja auch noch die Beiträge meiner KollegInnen übersetzten.

Hoffentlich geht es nicht wieder so lange, bis ich mich zum nächsten Bericht aufraffen kann.

25 de junio 2016

Perdón por esta pausa tan larga! Se me juntó la pereza con casi una semana en la cama, con otra semana en terreno…y ya llevo casi dos meses sin escribir nada.

Por no ponerme a hacer la crónica antes, algunas novedades ya se han quedado un poco obsoletas y, de tantas cosas que han ido pasando, no sé ni por donde empezar.

Por los cambios quizá? Como el cambio de estación. A mediados de mayo más o menos, ha empezado la época seca.

Otra novedad no menos importante: me he cambiado de casa.

Bueno, decir casa a lo mejor es decir mucho. En realidad estoy viviendo en un hotel, esto quiere decir en un espacio, que es media planta del hotel transformado en apartamentito. Tengo mi habitación con baño, una cocina con una despensa, salón y terraza.

Mis compañer@s alucinan! Acostumbrad@s a convivir con unas diez personas en la misma casa, que una persona viva sola y encima tenga tanto espacio, les parece muy europeo.

Antes de elegir la opción hotel, había mirado varias casas, alguna con vistas magnificas sobre el lago, otras con veranda y jardín. En uno de los jardines había un árbol de mango y, de quedarme con la casa, mis compañer@s posiblemente hubiesen pensado que estoy viviendo el sueño americano.

Al final me decidí por el hotel, por el tema de la seguridad. No podía haberme quedado sola en una casa. En el hotel hay gente las 24 horas y la seguridad está muy bien. Encima tengo otras comodidades: una chica que me viene a limpiar y me sube el agua para la ducha y la cocina.

Como en mi antigua residencia, la luz va y viene cuando quiere …y no tengo agua corriente.

La única vez que salió agua de los grifos fue el día que organicé una pequeña fiesta para inaugurar la casa y celebrar mis 49 años. Después de la fiesta salimos a tomar algo y para ver la final de la Champions League (la oferta de ocio en este pueblo se reduce un poco al fútbol). A la vuelta me encontré el salón y el dormitorio inundados. Por lo visto me había dejado el grifo de la cocina abierto.

Como nunca salía agua, ni me había preocupado mucho en que posición los grifos estarían abiertos o quedarían cerrados. Se ve que este día uno se había quedado abierto.

Así que el domingo por la mañana recogimos agua, unos 170 litros. Se puede decir que la casa quedó inaugurada por todo lo alto!

Otra ventaja que tengo viviendo en un hotel es, que cuando no me apetece cocinar puedo pedir comida a la cocina.

Estoy contenta con el cambio! También con el cambio de estación. Se me llena la casa de polvo pero el ambiente esta menos cargado. No hace tanto calor, el cielo muchos días esta cubierto y suele soplar un ligero viento.

Aunque todavía estoy esperando que haya menos mosquitos.

El mes pasado también me tocó ir a dos funerales. A principios de mayo se murió el hermano de uno de nuestros conductores y dos semanas después, el hijo de tres años de otro de mis compañeros.

Cuando se murió el primero, oí hablar por primera vez de brujería. Aunque nadie supo realmente explicarme…o quizá simplemente soy incapaz de entender este fenómeno. Lo más que la gente sabe decirte es que te lo crees o no te lo crees. Y parece haber mucha gente que se lo cree.

Alguien muere o, como en otro caso que me encontré la semana pasada, de una chica con problemas mentales y la explicación es, que la han embrujado. Las supuestas brujas suelen ser mujeres mayores y cuando son señaladas, se pone en marcha la justicia popular. Se les puede matar, quemar la casa o se toma una medida absurda como en un caso que comentaron en una reunión del OCHA (oficina de coordinación de asuntos humanitarios). A un hombre le pidieron 800$ acusando a su mujer de brujería. El hombre por lo visto solo pudo pagar 80$ pero el asunto quedó zanjado de esta manera. Parece que la mujer dejó de ser bruja.

En la reunión hablaron de unos diez casos de mujeres, supuestamente brujas, asesinadas desde principios de año.

Y antes de terminar, comentar mis avances con el swahili. Ahora estoy aprendiendo con una aplicación en el móvil. La aplicación trae todos los días una palabra, una frase como ejemplo y un proverbio. Los proverbios los veo muy bien, ya que muchas veces también los utilizamos mal y nadie se molesta. Ahora con las palabras y las frases, hay algunas que todavía no tengo muy claro que me vayan a servir. Semáforo por ejemplo, o avalancha….

La avalancha ha destrozado la estación de ski, pero por suerte no ha habido heridos.”

bueno, ya veremos….quizá hasta el siguiente informe haya descubierto su utilidad.

07. Mai 2016

Für einmal werde ich auf Deutsch und Spanisch über das gleiche Thema berichten. Bis jetzt habe ich mir Mühe gegeben verschiedene Einträge zu schreiben, damit es auch mir selber beim Erzählen nicht langweilig wird.

Ich gehe aber davon aus, dass es deutsche wie spanische LeserInnen gleichermassen interessiert, was genau ich im Kongo treibe, d.h. was eigentlich genau mein Arbeitsauftrag ist. Deshalb mache ich für einmal eine Ausnahme.

Das einzige, was vielleicht bis hier allgemein bekannt ist, ist dass ich einen Vertrag mit einer kleinen spanischen Organisation habe, die mich zur technischen Unterstützung der lokalen Partnerorganisation im Kongo ausschickt.

Die Organisation, die also auf diese Weise zu meiner Gastgeberorganisation geworden ist, ist ebenfalls klein und ihre Projekte richten sich zum grössten Teil an die lokale Bevölkerung in Dörfern in der näheren Umgebung.

Bei der Arbeit geht es in den meisten Fällen darum, die Leute einerseits auf verschiedenen Gebieten zu schulen oder zu Themen wie zum Beispiel Förderung der Frauenrechte, Fiedensförderung etc aufzuklären. Meistens werden diese Schulungen noch mit einer etwas handfesteren Leistung unterstützt, zum Beispiel der finanziellen und technischen Hilfe zum Aufbau einer kleinen produktiven Tätigkeit und Einnahmequelle normalerweise im landwirtschaftlichen Bereich.

Ein Projekt, das gerade am Laufen ist, sieht zum Beispiel vor, Frauen in sechs verschiedenen Dörfern Ziegen zu geben. Eine Starthilfe die ihnen erlauben soll, ihre eigene kleine Zucht aufzubauen.

Nebest Entwicklungsarbeit steht zur Zeit auch noch ein anderes Projekt im Zusammenhang mit Hilfeleistungen an Flüchtlinge aus Burundi in der Ausführung. Seit den letzten Präsidentschaftswahlen vor einem Jahr, ist die Lage in diesem Nachbarland sehr unstabil. In Lusenda, einem Flüchtlingslager etwa 50km von Uvira-town leben zur Zeit rund 17000 Flüchtlinge. Es gibt aber auch Flüchtlinge, die ausserhalb des Camps bei Gastfamilien einquartiert sind.

An diese Leute ausserhalb des Camps hat nun meine Organisation letzte Woche in drei Dörfern Nahrungsmittel verteilt. Ursprünglich war die Verteilung innerhalb des Camps geplant, da aber das Budget beschränkt war und man mit der Hilfe nicht alle Leute erreichen konnte, musste die Aktion umorganisiert werden. Innerhalb des Lagers werden nur Aktionen erlaubt, die alle BewohnerInnen berücksichtigen und nicht unnötige Spannungen verursachen, was ja auch sinnvoll ist.

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Das Resultat war dann auch äusserst positiv. Die Familien, an die schlussendlich die Lebensmittel abgegeben wurden, berichteten, dass sich zum ersten mal überhaupt eine Organisation um sie kümmerte.

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Leider war ich selber nur auf einem Tagesausflug dabei, wo ich ausserdem das Camp in Lusenda besuchte. Mein Chef meinte wohl ich würde den Unbequemlichkeiten einer ganzen Woche Landlebens und der harten Arbeit nicht Stand halten, obwohl es in der offiziellen Begründung nur hiess, die Sicherheitslage könne nicht garantiert werden. Im Süd- wie auch mi Nordkivu sind immer noch bewaffnete Gruppen aktiv. Das ganze Gebiet ums Flüchtlingslager jedoch ist stark militarisiert und die Sicherheit ist deshalb wohl besser garantiert als anderswo. Obwohl es auch böse Zungen gibt, die behaupten, das grösste Sicherheitsrisiko überhaupt seinen die schlecht bezahlten Sicherheitskräfte (Polizei und Armee), die tagsüber für Ordnung sorgen und nachts die Dörfer überfallen.

 

Wie gesagt ist meine Gastgeberorganisation sehr klein. Das Team besteht aus sechs Leuten, die für die Entwicklung und Ausführung der Projekte verantwortlich sind, drei Frauen und drei Männer, zwei Personen für die Finanzen, zwei Fahrer plus das Personal, das für Sicherheit und Unterhalt verantwortlich ist. Alle MitarbeiterInnen kommen aus Uvira oder Dörfern in der Region. Bei der Ausführung der Projekte werden je nachdem zusätzlich Leute angestellt. Ausserdem gibt es auch immer noch Verwandte meines Chefs, die für alle möglichen Arbeiten herbeigepfiffen werden, wie zum Beispiel für meine Verpflegung ausserhalb der Arbeitszeiten, aber auch waschen, bügeln, Schuhe putzen etc. Vor zwei Wochen fragte mich jemand ganz verwundert, was eigentlich Arbeitslose in Europa machen, wenn wir doch alle zu Hause Waschmaschinen haben.

Aber zurück zu meiner Arbeit. Meine Berufsbezeichnung ist Technische Assistentin (Assistante Téchnique), das klingt sehr gut heisst aber nicht, dass sich jetzt alle konkret meine Arbeit vorstellen können.

Zu meinen Aufgaben gehört die Unterstützung und Weiterbildung des Personals in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Logistik, Kommunikation, Beschaffung von Hilfsgeldern, knüpfen von internationalen Kontakten etc. Das ist natürlich immer noch eine sehr weit gefasste Beschreibung meiner Tätigkeit. Da mir aber in Wirklichkeit keine konkreten Aufgaben vorgegeben wurden, stelle ich mir mein Programm ziemlich frei selber zusammen.

Am Anfang brauchte ich natürlich erst mal auch etwas Zeit, um mir überhaupt ein Bild meines neuen Arbeitsfeldes machen zu können. Das Hilfreichste während dieser ersten Wochen war wohl, dass eine Kollegin, die vor zwei Jahren hier arbeitete, bereits sehr gute Vorabreit geleistet hat. Meine KollegInnen sind sich die Präsenz einer Assistante Téchnique gewöhnt, das macht die Zusammenarbeit einfach. Mit der Detailplanung, was wir genau machen werden oder können, fange ich eigentlich erst jetzt richtig an. Zwar haben wir schon einige Dinge am Laufen, zum Beispiel einen Englischkurs. Eigentlich wollte ich mich ursprünglich nur mit ein oder zwei Leuten ausserhalb der Arbeitszeiten treffen. Die Idee war, dass sie mir im Austausch Swahili beibringen würden. Schlussenldich hat sich aber die ganze Belegschaft zum Kurs angemeldet ….und ist bis jetzt mit viel Begeisterung dabei!

Und dann bringt natürlich der Alltag ganz allgemein immer wieder Aufgaben die erledigt werden müssen, Mails und Berichte die geschrieben oder übersetzt werden müssen. Letzte Woche habe ich fast ausschliesslich vor dem Fotokopierer verbracht….alles Aufgaben halt, die in den Bereich einer Technischen Assistentin fallen. Ausserdem wurde ich auch in der neuen Küchenordung ziemlich unausgeglichen eingeteilt, so stehe ich fast jeden Tag noch ein paar Stunden in der Küche….zum Thema Küche schreibe ich bestimmt in einem nächsten Eintrag noch etwas mehr.

Zu den Arbeitsbedingungen im Kongo allgemein kann ich vielleicht noch erzählen, dass unbezahlte Arbeit offenbar nicht unüblich ist. Die Leute arbeiten oft für ein warmes Mittagessen und mit einem Lohnversprechen für den Fall, dass das Unternehmen irgendmal Löhne bezahlen kann oder die verantwortliche Person für die Kasse entscheidet, diese bezahlen zu können. Ein klares Arbeitspensum gibt es nicht. Das Personal steht 24 Stunden zur Verfügung, für den Fall, dass der Chef plötzlich unerwartet ein Papier ausdrucken muss oder die Assistante Téchnique mal bis 21 Uhr im Zentrum ein Bier trinken geht. Da wird sie nämlich vom Fahrer begleitet und auch wieder nach Hause gebracht.

Und um mit einem ganz ganz anderen Thema abzuschliessen, kann ich noch berichten, dass ich vor ein paar Wochen in der Kirche war. Einer meiner neuen Arbeitskollegen ist Pastor. Er leitet fast jedes Wochenede in seiner Kirche die Messe. Der Besuch verlief im Prinzip sehr entspannt und auch die Messe war recht unterhaltend, weil viel mehr gesungen als gepredigt wurde. Nur während den letzten vielleicht zehn Minuten, kam etwas unangenehme Spannung auf. Ich hatte bereits Geld in die Kollekte geworfen. Nicht ganz klar darüber, ob die Kirchgemeinde von mir Dollarnoten erwartet, beschloss ich nach Rücksprache mit dem Pastor mit einigen tausend Francs congolais zur Kollekte beizutragen (ca 5 CHF) Unglücklicherweise aber war in der vorangegangenen Woche ein Kirchgemeindemitglied gestorben und der Spendekorb tauchte plötzlich noch ein zweites Mal auf und wir wurden um Geld für die Miete eines Wagens gebeten, damit einige Leute nach der Predigt die Trauerfamilie besuchen gehen konnten. Als einzige withe Lady im Raum, fühlte ich mich natürlich sehr persönlich aufgefordert. Da sich aber die ganze Gemeinde geschlossen dem Spendekorb fern hielt, beschloss auch ich mich taub zu stellen…. schliesslich hat mich ja nicht die Weltbank hierhergeschickt.

Wie gesagt, die Situation war nicht ganz Stress frei.

Und bis hier das Neuste aus dem Kongo.

05 de mayo 2016

El tiempo corre, no parece que haya pasado casi un mes desde el último informe. Hasta que termine mis escritos habrá pasado otra semana, así que manos a la obra.

El parte meteorológico de estos últimos días ha sido muy positivo, han bajado las temperaturas lo que quiere decir que durante el día se puede vivir y mejor aún, por la noche se puede dormir. Es más, alguna noche me tapo con una sabana sin asfixiarme. Que gusto!

El único problema son las lluvias. Cuando llueve, muchos días caen lluvias torrenciales que destrozan las ya de por sí maltrechas infraestructuras y casas. Hay pueblos que se han quedado sin escuela y hace unas semanas en un barrio de Uvira ha habido dos muertos porque se derrumbó la casa con las personas dentro.

Lo que también ha bajado con las temperaturas, es la cantidad de mosquitos, pero no su nivel de agresividad. En mi vida me he encontrado mosquitos tan agresivos… Hay días que doy la batalla con Relec, manga larga y calcetines etc de entrada por perdida. Que se junten las picaduras con las de las pulgas o no sé que otros bichos…desde la primera semana tengo los pies hechos un cuadro. Por cada picadura que desaparece, aparece otra en otro sitio!

Pero vamos al tema de esta entrada. Sé que muy poca gente sabéis para que exactamente me he ido tan lejos, que es lo que hago aquí, es decir en que consiste mi trabajo. 

A ver si sé explicarlo. Trabajo con una organización local. Digo local para que se entienda que mis compañer@s son tod@s de Uvira o de algún pueblo de los alrededores y el trabajo que se realiza se lleva a cabo en la región. Por un lado hay proyectos de desarrollo que se dirigen a la población local y se llevan a cabo en pueblos a poca distancia (siempre hablando en kilómetros porque el acceso muchas veces es difícil y se requiere mucho tiempo y paciencia durante los desplazamientos).

Los proyectos de desarrollo pueden ser, como en el caso de la última propuesta que hemos presentado (y ojala la aprueben!), un proyecto para formar a la gente sobre los derechos de las mujeres, al mismo tiempo que se les ayuda a poner en píe una actividad económica, normalmente vinculada al sector agrario. Nuestra propuesta por ejemplo pretende construir un molino de maíz para crear una actividad que genere unos ingresos para un grupo de quince mujeres del pueblo. Aunque a ultima hora hubo muchas discusiones dentro del equipo, que si las mujeres podían ejercer de molineras o tenían que contratar a personal masculino para trabajar en el molino. A los mismos compañeros que dos días más tarde me cuentan que para los trabajos, como mover por ejemplo en un almacén sacos de 50 kgs de un lado a otro, se suele contratar a mujeres, el oficio de molinera les pareció demasiado duro para que lo realice una mujer. También he visto trabajar mujeres en la construcción, acarreando arena. Se cuelgan un saco lleno de arena de la cabeza y marchando. Cualquiera se puede desnucar…..pero, como se suele decir, las mujeres hacemos el mismo trabajo, solo más barato. En nuestros molinos al final se impusieron las molineras que es lo que cuenta.

En estos momentos también hay otro proyecto en marcha para distribuir ayuda de emergencia (alimentos y ropa) a refugiados de Burundi, que salen del país vecino a causa de la situación complicada después de las ultimas elecciones presidenciales. Justo acaba de cumplirse ahora un año desde la fecha.

La mayoría de estas personas se encuentran acogidas en el campo de refugiados Lusenda a unos 50 km de Uvira ciudad, muchos vienen de Burundi pero en el campo también hay gente del Congo que se desplaza por la situación de inseguridad que viven en sus pueblos (debido a la todavía presencia de grupos armados en ambos Kivus, tanto norte como sur). Por otro lado hay personas refugiadas o desplazadas que viven fuera del campo con familias de acogida.

La semana pasada precisamente, el equipo realizo en tres pueblos cercanos a Lusenda, la distribución de víveres (harina, habas, aceite y sal) a familias en esta situación. La respuesta fue muy positiva porque esta gente decía que hasta ahora ninguna organización se había acordado de ellos. Toda la ayuda se distribuye normalmente dentro del campo.

Aquí unas mujeres hicieron una representación de bailes tradicionales en señal de agradecimiento.

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En un principio iba a acompañar al equipo durante toda la semana, pero al final se redujo mi intervención a una visita de un día para sacar unas fotos. Supongo que lo que motivó la negativa a mi participación fue la preocupación de mi jefe de que la blanquita no iba a resistir el duro trabajo y la falta de comodidades del pueblo.

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Ese día, también me llevaron a visitar Lusenda para sacar más fotos. Siempre me siento un poco incómoda en este tipo de situaciones ….. supongo que es porque en estos momentos no me quieren salir las emociones, que creo que se esperan de mí … A veces me pueden saltar las lagrimas viendo un telediario en mi casa, pero in situ casi que me entretengo más estudiando como han construido las letrinas o donde han colocado los puntos de agua. Por algo he hecho un curso de WASH.

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Esta semana estamos otra vez todo el mundo en la oficina.

El equipo es pequeñito, tres chicas y tres chicos en programa, dos chicos en finanzas, dos conductores y los chicos que se ocupan de la seguridad y de la limpieza y luego está la assistante téchnique que soy yo! El titulo suena muy bien, verdad? y si os digo ahora que mi misión es reforzar las capacidades institucionales, técnicas y de gestión de la organización…seguramente os habéis quedado igual, sin saber exactamente que es lo que puede ser mi labor diaria. 

Bien mi hoja de trabajo incluye organizar talleres para formar el personal, mejorar los procesos logísticos, la gestión de proyectos, la proyección internacional, técnicas de captación de fondos etc. En Europa seguramente hablaríamos del tan famoso coaching. Como por parte de mi organización aquí no tengo encomendada ninguna labor concreta, hemos empezado por lo fácil, además de resultar un exitazo: los idiomas. Estamos dando un curso de inglés. No es que me ilusione demasiado volver a la enseñanza de idiomas, pero en este caso se encarga el alumnado de la motivación. Están como niños con zapatos nuevos.

También hemos empezado a darle una vuelta a la comunicación de la organización, un tema que siempre se puede mejorar. De momento estamos con la teoría, es decir elaborando un Plan de Comunicación. Ya veré si dedicamos también algún taller a la practica. Esto siempre es más complicado, ya que a nadie le gusta que le pongan la casa patas arriba…

De todas formas después del primer cambio estructural que hemos introducido, toca dejar pasar un tiempo para que se asiente toda la casa nuevamente antes de acometer nuevas reformas. Y es que después de escribir en mi ultima entrada aquel comentario acerca del reparto de las labores de cocina, la situación empezó a molestarme seriamente. Así que en la primera reunión saqué el tema. Se decidió entonces convertir la cocina en departamento visible primero y después introducir la perspectiva de genero a este nuevo departamento. Es decir, aunque no tod@s sepamos cocinar, todo el mundo puede aportar algo. Dicho y hecho, la semana siguiente empezamos con el nuevo calendario que incluía tanto a los chicos como a las chicas. El primer día hubo discusiones, pero también comida, el segundo día las discusiones acabaron en motín. Ese día no comimos. Al final se decidió volver a integrar la cocina en el departamento de logística y con ello dejar el mando al más protestón. De momento vamos comiendo todos los días…no sin discusiones, pero se prepara comida y tampoco hemos tenido que ir al hospital …que era la mayor amenaza del bando rebelde.

Y poco más por hoy. Para l@s que os interesáis por mis avances en el swahili, he decidido concentrarme primero en la parte más fácil del idioma que son todo tipo de sonidos como eeeeua, aaah aaah, iiio ……… interjecciones que no quieren decir nada concreto pero casi siempre quedan bien. Es decir, puedo responder en todo tipo de situaciones y conversaciones, sin entender absolutamente nada y tengo un alto porcentaje de acierto en mis intervenciones.

Así que eeeeeah! y hasta la próxima!

8. April 2016

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So, jetzt habe ich mich schon ziemlich auf Spanisch verausgabt, hoffe aber trotzdem noch einen Text hinzukriegen ohne mich zu sehr zu wiederholen.
Obwohl es sicher egal ist, ob ich meinen Alltag heute oder in einem nächsten Eintrag beschreibe, irgend einmal werde ich sicher auf das Thema zurückkommen und das eine oder andere nochmals erzählen, nur auf Deutsch halt. Bitte darum, alle, die sich die Zeit nehmen und auf zwei Sprachen mitlesen schon im Voraus um Entschuldigung.

Prinzipiell hat sich in den letzten fast drei Wochen seit meinem letzten Schreiben nicht viel verändert. Ich habe mich ein bisschen besser eingelebt und auch meine Umgebung scheint sich langsam daran zu gewöhnen, dass von Zeit zu Zeit eine Muzungu durchs Quartier spaziert, obwohl ich natürlich immer noch Attraktion bin und alle zwei Meter grüssen oder meinen Namen sagen muss. Zwischen durch muss ich auch mal freundlich einen Heiratsantrag ablehnen oder Kinder korrigieren, die gern ihr ersten Englischkenntnisse vor mir auf die Probe stellen.
Leider habe ich immer noch nicht viel mehr von der hiesigen Sprache gelernt. Pole Pole (nur mit der Ruhe)irgendmal komme ich bestimmt weiter. Ich bleibe ja vorerst noch eine Weile in der Gegend.

Über die letzten paar Wochen haben wir im Team ein Projekt fertig gestellt, für das Ende dieser Woche der Eingabetermin abläuft. Vor Ostern stand alles noch auf ziemlich wackligen Beinen und deshalb haben wir auch über die Feiertage mehr oder weniger immer gearbeitet. Langsam hat das Projekt dann doch Form angenommen und mit viel Unterstützung, vorallem auch seitens meines Chefs in Spanien, haben wir die Sache schlussendlich sogar noch vor dem Eingabetermin gut über die Bühne gebracht.
Natürlich wird auch hier Ostern gefeiert, die Bevölkerung ist, welcher Religion auch immer zugehörig gläubig und geht zur Kirche oder in die Moschee. Es gibt Katholiken, Protestanten, Muslime und Leute, die irgendwelchen Sekten angehören. Ich habe mir erklären lassen, dass die Personen, die sich dem Kirchengang entziehen von der Gesellschaft allgemein eher schief angeschaut werden. Auch die Tatsache, dass jemand keine Religion hat, beschäftigt die meisten meiner Kollegen und Kolleginnen, fast noch mehr als die Tatsache, dass eine Frau keine Kinder hat.
Laut Daten der Weltbank haben die Frauen in der RDC durchschnittlich sechs Kinder.

Unterdessen ist auch meine Freizeit etwas abwechslungsreicher geworden. Da in Uvira das Unterhaltungsangebot allgemein sehr beschränkt ist, entweder man geht in die Kirche, wie gesagt oder trinkt irgendwo ein Bier. Man kann auch ohne Bier herumsitzen, wo ist eigentlich egal, vor dem Haus, unter einem Baum am Strassenrand… wohin man auch geht, überall sitzen oder liegen Leute.
Mangels vielfältiger Möglichkeiten zur Freizeitgestalung, stellt sich natürlich nicht nur für mich die Frage, was man nach der Arbeit unternehmen könnte. Ich habe herausgefunden, dass eigentlich alle meine Kollegen und Kolleginnen immer sehr gern bereit sind, mich irgendwohin zu begleiten.

Ausserdem bezahlt die Muzung alle Tickets. Da hilft auch nichts, dass meine Vorgängerin den passenden Satz: “ich bin doch nicht die Weltbank” geprägt hat. Muss ja nicht unbedingt eine dieser hohen Institutionen sein….die meisten Leute können sich wohl nur mit Mühe vorstellen, dass eine Weisse nicht als eine Art Weihnachtsfrau in Afrika unterwegs ist…..oder sich zu mindest etwas schwer tut mit dieser Rolle.

Letzten Samstag waren wir in Bujumbura, Buja für Einheimische.

Meine Kollegen behaupteten, dass ich entführt werden könnte, wenn ich allein mit einem Taxi da hinfahre, also haben mich einer der Fahrer und der Personalchef begleitet. Da wir etwas spät starteten und vor Torschluss, also vor 18 Uhr schon wieder über der Grenze sein mussten, hatten wir nicht wirklich viel Zeit. Überdies wollten wir noch einige Einkäufe erledigen, da es in Uvira doch nicht ganz alles gibt und wenn, sind die meisten Sachen hier teurer.

Da wie gesagt fast mein ganzes Team von Zeit zu Zeit um irgend eine Abwechslung froh ist, werde ich aber bestimmt Reisebegleitung für einen nächsten Ausflug finden, um mir die Stadt noch ein wenig genauer anzuschauen. Im Moment ist es ruhig, obwohl offenbar nicht ganz alle Orte zugänglich sind, aus Sicherheitsgründen. Macht also auch Sinn, wenn ich immer Begleitung mitnehme.

Unterdessen habe ich auch erste Expatkontakte geknüpft. Einverstanden, das Ganze beschränkt sich bis jetzt auf zwei Kontakte, das ist vielleicht kein allzu grosser Fortschritt auf diesem Gebiet, reicht aber soweit, dass ich auch mal mit jemandem ausserhalb meiner Organisation ein Bier trinken gehen kann.
Meine erste Bekanntschaft hat ausserdem nichts mit humanitären Angelegenheiten zu tun. Als Inder betreibt er, ganz dem Klische entsprechend, hier ein Business. Meine zweite Bekannschaft ist eine belgische Mama, die schon seit elf Jahren in Uvira lebt und arbeitet.
Mamas und Papas nennt man hier grundsätzlich alle, die älter sind als die Person, die gerade spricht. Meistens bin also ich die Mama. Und um nochmals auf eine Statistik zurückzugreifen:
Laut Zahlen, die die Weltgesundheitsorganisation 2013 lieferte, sind 45% der Bevölkerung der RDC unter 15.

So weit der Bericht von heute. Die Bilder sind von Uvira.

Die Kathedrale:

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Der Friedhof:

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08 de abril 2016

Mejor no dejar pasar mucho más tiempo, si no luego se me acumula el material. Asi que aquí va la segunda entrega de mi informe
Primero una aclaración sobre una de las referencias geográficas en mi último escrito. El lago Tanganyika es, según wikipedia, estimado en volumen el segundo lago más grande de agua dulce en el mundo, después del lago Baikal y también el segundo en el ranking de los más profundos. Digo esto, porque ha habido amigas lectoras que me lo han clasificado de pantano...no, no es un pantano, el Tanganyika es un señor lago!
 
Sin embargo, me río mucho cuando mis compañer@s de trabajo hablan en sus proyectos del importante puerto de Kalundu. Kalundu es el puerto de Uvira. Me llevaron un día a verlo, está un poco en las afueras del pueblo y son unas cuantas naves en estado de ruina. No pongo en duda que desde el punto de vista estratégico el puerto pueda tener su importancia, pero en las condiciones que está ahora, la imagen choca mucho con el concepto de puerto importante.

Por otra parte tengo que corregir una metedura de pata mía, el plural de muzungu es bazungu (aquí en la RDC)...aunque casi no me haría falta aprenderlo, seguimos siendo cuatro almas en el pueblo...

Pero vamos a lo que quería contar hoy, y es sobre lo que puede ser una jornada normal entre semana.

Me suelo poner el despertador para las 05:30, hora que abro la puerta para que el vigilante pueda entrar a la cocina y preparar su desayuno. Por las noches me tengo que encerrar y el guarda se queda a dormir en un colchón en la terraza. Seguramente me puedo acostumbrar a que me preparen la comida, me limpien la habitación etc. pero todavía me cuesta que haya alguien durmiendo en la calle, sin acceso a la casa, sobre todo las noches cuando caen tormentas que no sé como el agua todavía no se ha llevado nunca el colchón donde duerme...cualquier día acaba nadando en el lago...
Yo me levanto sobre las 07:00 y voy a por un cubo de agua para ducharme. El agua, aunque la casa en un principio, esta conectada a la red, se recoge en dos tanques en el jardín. Hay días que sale un poco de agua de los grifos pero nunca llega a la ducha. 
Después me preparo el desayuno. Nada que ver con un desayuno con fundamento. A mi jefe le gusta comprar pan Bimbo. Aquí les sale bastante arenoso, además al poco tiempo se llena de bichitos, pero por ello se sigue comiendo igual. La alternativa al pan Bimbo son unos bollos con o sin bichines....igual de sosos, Margarina importada de Kenya y Nescafé importado de Brasil. 
El agua para el café lo calentamos siempre por la noche y se deja en un termos por si acaso. Puede pasar que a primera hora no haya corriente y nos quedamos sin café. A no ser que alguien por la mañana ponga en marcha una de las estufitas de carbón. 
Después, sobre las 08:00 van llegando mis compañer@s, si es que no salen a terreno. Aunque siempre queda alguien trabajando en la oficina. 

Al medio día, todo el mundo come aqui. Durante la primera semana después de mi llegada, mi jefe me solía llevar a comer a algún restaurante. Pero como tiene costumbre de comer una sola vez al día (sobre las cinco seis de la tarde), mis comapñer@s empezaron a preocuparse por mi salud y hablaron con él para que comiese con ell@s en la oficina. Bueno, sigo sin comer del todo del todo con ell@s. Están convencid@s que una europea no pueda comer Fufu, a pesar de haber comido un día una bola casi entera delante de ell@s. Me siguen preparando arroz o patatas a parte.
Fufu es una papilla de harina de maíz o de mandioca un poco espesa para que se puedan formar bolas y sabe básicamente a eso, a harina. No falta nunca en la mesa. A no ser que la mesa se haya puesto para la europea que, como he dicho antes, no come Fufu. Decisión aprobada por mayoría y así ha de quedarse.
Por cierto, el reparto de tareas funciona igual que en todas las cocinas del mundo mundial. Ya podemos estar la mañana entera escribiendo proyectos sobre los derechos de la mujer y altas cuestiones de género, al final, a la hora de ir a la compra, preparar la comida o fregar los cacharros, de cinco comidas a la semana, minimo cuatro las preparan las chicas. Incluido la compra y el fregado. Estamos hablando de unos seis o siete chicos para comer contra dos chicas (tres conmigo).

La jornada laboral termina a las cuatro. A veces me quedan cosas que terminar, si no, salgo a dar un paseo. De mis paseos hay que decir que la situación se ha normalizado bastante, aunque sigo causando algo de revuelo, vaya donde vaya. Hay días que de repente tengo quince críos detrás para saludarme y practicar sus conocimientos de inglés ..... tipo anuncio de aristócrata alemana recaudando fondos para Unicef.....
También he empezado un intercambio inglés swahili con el sobrino de mi jefe. Ya que me tiene que traer a diario la cena que preparan en su casa, asi al menos aprovecha el viaje y a mi también me viene bien ir aprendiendo lo que por estas tierras es la lingua franca. Como dice uno de mis compañeros, si hablases swahili, en la compra no te iban a duplicar los precios.....eso es, hablando en swahili, nadie iba a notar que no soy de por aquí.

Y alguna tarde que otra se convoca una junta de expatriad@s. El otro día estuve cenando con una mama belga, que lleva en Uvira 11 añños.
Otro día quedo con un amigo indio que conocí en la policia cuando tuve que renovar el visado de Burundi. A veces me cuenta historias que alguna no se podría contar en este blog ….cosas que le pasan a uno que esta haciendo buisiness en África...que no es lo mismo que hacer cooperación desde luego.

Hasta aquí mas o menos lo que puede ser un día entre semana normal. Los fines de semana pueden variar un poco, aunque muchas veces también se trabaja.
El sábado pasado organizamos una visita turística y de compras a Bujumbura. Voy a colgar alguna foto paisajística donde no salen mis acompañantes, que también he hecho alguna. Lo digo porque a la vuelta, antes de cruzar la frontera paramos en un hotel super pijo para tomar unas cervezas y pasar un rato haciendo de juventud congoleña, que consiste en sacarse fotos sin parar. Yo hice de fotógrafa favorita y mis chicos de modelo profesional. Así que al final del día tuve el móvil lleno de fotos de chicos delante de un árbol en flor, delante de un árbol sin flor, delante de la piscina, de pie, sentados, caminando....
Lo bueno es que no llamamos la atención ni siquiera en este ambiente de hotel elegante,ya que por estas tierras se vuelven locos con las fotos....la playa un domingo por la tarde por ejemplo parece más que un lugar de descanso el photocall de una pasarela de alto nivel...


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Para ilustrar lo mucho que gusta aquí salir en la foto, voy a poner una secuencia que en un principio iba a ser una foto de nuestro almacén desde fuera. La situación me recordó a lo que me contó mi comapñero de viaje en el avión cuando vine de Madrid a Adis Abeba. Como el señor llevaba toda una vida viajando por Africa me iba contando cosas de Bujumbura y del Congo. Del Congo en concreto dijó: veras cuando vas en coche, ya puedes andar por una carretera perdida en la mitad de la nada, cuando paras aparece gente, salen de todos los lados aunque antes no vieses a nadie...

lo mismo pasa cuando una saca la camara...

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Y aquí termino. Si no, me voy a quedar sin poder contar nada nuevo en alemán.

preparando el clásico:

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20. März 2016

 

Nun bin ich bereits drei Wochen in Uvira, Zeit also für einen ersten Bericht. Uvira liegt im Osten der RDC (République Democartique du Congo) oder Kongo – Kinshasa. Uvira heisst ein ganzes Gebiet mit ca. einer Million Einwohnern und Einwohnerinnen, gleichzeitig ist es aber auch der Name des Hauptortes. Uvira- Stadt ist für meine Begriffe aber eher ein Dorf (ich hoffe, damit niemandem auf die Zehen zu treten). Bis jetzt konnte mir auch noch niemand Auskunft über Einwohnerzahlen geben, weder genaue noch ungefähre….

Dazu muss ich natürlich sagen, dass ich ausserhalb der Organisation bei der ich arbeite und auch wohne, noch nicht wirklich Leute kennengelernt habe und auch noch nicht wirklich die Gelegenheit hatte, meinen neuen Wohnort auszukundschaften.

Mein neues zu Hause ist, wie gesagt, meine Unterkunft und mein Arbeitsplazt zugleich. Ich habe erst mal vorübergehend ein Zimmer im gleichen Haus, wo ich arbeite. Das befindet sich etwas ausserhlab im sogenannten Diplomatenviertel von Uvira. Gleich gegenüber ist die Armee einquartiert, nicht viel weiter weg ist die Polizei, das Immigrationsbüro, die Zentralbank, das UNHCR….überall trifft man auf Soldaten mit Gewehren über der Schulter, ein bisschen wier im Bahnhof Bern halt.

Auch sonst hat meine neue Umgebung mit der Schweiz so einige Gemeinsamkeiten. Alles rundum ist grün, Berge, Seen, überall laufen Ziegen herum, die Leute fahren Rad. ….

Gleich vor meiner Haustür liegt der Tanganyikasee und mit dem Rücken zum See geht es nach kurzer Zeit bereits in die Berge.

Eines der bessern Viertel von Uvira (nicht das Diplomatenviertel) liegt etwas zurück versetzt am Hang mit Aussicht auf den See und hinüber auf Burundi, am geenüberliegenden Seeufer.

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Von Uvira sind es nur vierzig Kilometer bis Bujumbura, der Hauptsadt Burundis. Ziel meines Tagesausfluges vom letzten Freitag. Da mein Visum für Burundi nächste Woche ausläuft fuhren wir am Freitagvormittag zu dritt Richtung Bujumbura los, ein Kollege, der von unserem Chef damit beauftragt war, mich durch den ganzen Prozess zu managen, unser Fahrer und ich. In Bujumbura trafen wir uns erstmal mit unserem Mittelsmann, ein Freund eines Freundes von unserem Chef. Offenbar kann man ein Visum nur innerhalb eines Tages oder überhaupt erneuern, wenn man irgendwen kennt, der irgendwelche Kontakte bei der Polizei hat. Wir haben das Visum auch tatsächlich bekommen und schafften es pünktlich vor 17:30 wieder über die Grenze, Die Grenzposten zwischen Burundi und der RDC macht am Wochenende um 17:30 dicht.

Das einzige, was unsere Freude etwas trübte, war dass mich der Stempel in meinem Pass alles in allem über 300 Dollar gekostet hat, eingerechnet die Kosten für drei Monate Verlängerung plus die Gebühren der Bank, wo ich noch mehr Geld holen musste, plus Tagesansatz unseres Mittelmannes….

Im Nachhinein würde ich die Aktion bestimmt auf halbem Weg abblasen, aber wie mir mein Kollege gestand, nachdem wir bereits alle eine Nacht über den Schreck hinweg geschlafen hatten: ich war so traumatisiert, dass ich nicht reagieren konnte. Ja, da gins uns wohl allen gleich.

Abgesehen aber vom Loch in meinem Portemonnaie war es trotzdem eine angenehme Abwechslung wiedermal in eine urbane Umgebung und auf asphaltierte Strassen zu kommen. Im Kongo ist vom Strassenbelag den noch die Belgier hinterlassen haben, nicht mehr viel übrig. Auch sonst wurde in Infrastrukturen seit der Unabhängigkeit offenbar nichts investiert. Ganz zuerst als ich vor drei Wochen hier ankam, war ich etwas schockiert, da ich mir den Ort doch etwas besser eingerichtet vorgestellt hatte. Irgendwie lebt man sich dann aber doch sehr schnell ein und bei unserer Rückkehr letzten Freitagabend überkam mich sogar fast ein wenig das Gefühl von “zu Hause”.

Und das obwohl niemand in Bujumbura verstand, warum eine Expat am Freitagabend nach Uvira zurückfährt. Expats verbringen offenbar das Wochende in Bujumbura. Mache ich bestimmt auch mal. Irgendwie muss sich das Visum ja bezahlt machen.

19 de marzo 2016

Ya llevo tres semanas aquí, tiempo para estrenar este blog! 
Con aquí quiero decir en Uvira, capital del territorio de Uvira en la provincia de Kivu del Sur en el este de la República Democrática del Congo. A estas alturas me salen los detalles de mis nuevas coordenadas seguidos y sin pensarlos, de habérmelos encontrado unas cuantas veces en los proyectos e informes que he ido traduciendo durante los últimos días.

Pero por si ha quedado corto o poco preciso, el pasado 27 de Febrero aterricé en África Central, en la región de los Grandes Lagos.

Mi nueva casa es casa y oficina al mismo tiempo. De momento tengo una habitación en la sede de la organización con la que trabajo. Estamos en un chalet magnifico en el “barrio diplomático” de Uvira. Entre los vecinos contamos con el obispo, el ejercito, la policía, el banco central, imigración, el Unhcr, Caritas y un montón de pequeñas organizaciones más.
El lago que tengo más cerca es el lago Tanganyika. Desde nuestro jardín puedo ver un trocito de agua y al fondo la otra orilla y algunas casas de Bujumbura en el lado de Burundi. 

Pero a pesar de tenerlo delante, me costó quince días encontrar un caminito que me llevase a él. Hasta que por fin, una de mis nuevas compañeras de trabajo me enseño una playita que llaman “Playa de Oro”. Parece que me había visto unos días antes dándome un paseo por la carretera principal, entre coches, motos, bicis, gente andando, cabras y gallinas ...así que la mujer decidió enseñarme sitios más bonitos donde pasear.
Por sitios más o menos bonitos, andar por Uvira siempre es una aventura! 
Primero hay que decir que no es aconsejable acercarse al lago por cualquier sitio, porque una se puede encontrar con uno de sus habitantes cocodrilos o hipopótamos. Esto al principio no lo sabia hasta que empecé a notar que la gente cuando les digo que me voy a dar un paseo, me miran con cara de preocupación. Si digo que se ponen blancos cuando les contesto que me voy a la playa mentiría (evidentemente)......pero algo de cara de susto si, se les queda. Así que ahora suelo contestar que voy a saludar a los cocodrilos... para quitar un poco de tensión al asunto.

Por otro lado, andar por el pueblo sin conocerlo mucho también tiene sus dificultades. Si te apartas un poco de las vías principales es fácil acabar en el jardín de una casa o entre jardines y casas sin ver ninguna salida....aunque siempre hay mínimo veinte personas pendientes de ti para orientarte, muzungu, muzungu por allí no, por el otro lado...

La muzungu soy yo. Porque no se ven más personas blancas por ningún lado. De momento solo sé, porque me han comentado, que en Cruz Roja y alguna otra organización debe de haber personal blanco trabajando. Ya me veo llamando a la puerta de Cruz Roja, preguntando por los muzungus...aunque solo sea para tomar una cerveza de vez en cuando con algún amigo o alguna amiga expatriada. Siempre se puede aprender alguna cosa que a lo mejor te hubiese costado mucho más investigarlo por tu cuenta o simplemente no se te hubiese ocurrido. (como por ejemplo renovar el visado de Burundi sin pagar una fortuna...pero esto es una historia para contar otro día)

También, si tengo alguien con quien ir a tomar algo podría variar un poco de actividad. No sé si se habrá notado ....pero después de trabajar me doy paseos, casi única y exclusivamente....y volviendo al tema:

Si los paseos con luz de día tienen su aquel, de noche las cosas se complican aún más. Porque a pesar de que hay farolas en algunos sitios, se ve que desde que se marcharon los belgas nadie ha invertido en alumbrado público. Las farolas siguen estando allí, pero sirven más para que la gente apoye la bici o ate las cabras....luz no da ninguna...

Así que hay que salir siempre con linterna o lampe-torch como lo llaman aquí. Incluso estando en casa, por la noche es mejor andar con una linterna en el bolsillo por si se va la luz...que se va tantas veces que es mejor tener recursos ...y algo que hacer hasta que vuelva. 
Me suelo entretener escuchando la radio, tengo la BBC, RFI pero también Radio María! Otras veces escribo mensajes en el wazzap para poder mandar cuando vuelva la luz y la conexión de Internet, o me tomo una cerveza – si es que me he acorado a ponerla a enfriar mientras había corriente – también paso buenos ratos hablando con nuestro vigilante; él en swahili, yo en francés..lo importante es poner interés!
Lo que sí he descubierto es, que conviene no hacer más de una cosa a la vez, por si me quedo mucho rato a oscuras.

Y aquí termino por hoy. No quiero poner el listón muy alto el primer día, si no, para escribir los siguientes posts voy a sentir mucha presión.
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Playa de Oro